Für Fachpartner:

Die Website wird möglicherweise fehlerhaft angezeigt.

Sie verwenden einen Browser, der von der Meier Tobler Website nicht unterstützt wird.
Dadurch können sich Darstellungsfehler ergeben. Für eine optimale User Experience besuchen Sie unsere Seite mit einem neueren Browser.

Energiespartipps – einfache Massnahmen, grosse Wirkung

Oft braucht es nur etwas Aufmerksamkeit und manchmal das Hinterfragen alter Gewohnheiten – und schon ist viel erreicht: Energie gespart, Geld gespart. Machen Sie mit!

Raumtemperatur senken

In der Schweiz wird derzeit diskutiert und gerungen um eine 19-Grad-Grenze für Innenräume. Für Gasheizungen und bei akutem Gasmangel. Ein Wert von 19°C ist in der heutigen Situation durchaus angezeigt, auch als freiwillige Sparmassnahme und unabhängig vom Heizsystem. Das Runterdrehen der Heizung sollte sinnvollerweise jedoch differenziert geschehen.

Wohnräume: 20–21°C
In Innenräumen, in denen Sie sich tagsüber und abends häufig und lange aufhalten, empfehlen wir je nach individuellem Wärmeempfinden eine Temperatur zwischen 20 und höchstens 21 Grad. Wer einmal fröstelt, zieht vielleicht einen Pullover an übers Shirt – und merkt, dass das Wohlbefinden besser ist als in überheizten, trockenen Zimmern.

Schlafzimmer und Nebenräume: 16–18°C
Die ideale Raumtemperatur in Ihrem Schlafzimmer liegt bei plusminus 17 Grad. Das ermöglicht einen erholsamen Schlaf, der die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit fördert. Wer gerne bei offenem Fenster schläft, verfährt am besten so: Heizkörper-Thermostat auf Minimal-Temperatur stellen, Läden schliessen, Fenster höchstens 10 cm weit offen lassen.

Bad und Babyzimmer: bis 23°C
Nach dem Duschen ist es wesentlich angenehmer in einem vergleichsweise warmen Raum. Das gilt auch für Neugeborene, die noch nicht über den natürlichen Wärmeschutzmantel verfügen, der sich erst mit der Zeit aufbaut. Eine leicht höhere Raumtemperatur unterstützt die gesunde Entwicklung Ihres kleinen Kindes.

Niemand zuhause

Solange sich niemand im Haus oder in der Wohnung aufhält, stört sich niemand an reduzierten Innentemperaturen.

Tagsüber abwesend
Wenn während der Arbeits- und Schulzeit niemand zuhause ist, kann die Heizung während dieser Zeit problemlos herunter gedreht werden. Am besten schliessen Sie zudem die Türen zwischen wärmeren und kühleren Räumen, damit nicht mehr Wärme als nötig verloren geht.

Ferien, Aufenthalt woanders
Wer für längere Zeit abwesend ist, senkt die Temperatur in allen Räumen auf etwa 15 Grad ab. Das ist immer noch warm genug, damit sicher keine Feuchtigkeitsschäden entstehen.

Das temporäre Absenken der Raumtemperaturen geht bei den meisten Heizungen und Systemen am einfachsten über die entsprechenden Betriebseinstellungen.

Richtig lüften

Lüften dient nicht nur der Verbesserung der Raumluft, sondern beugt auch der Schimmelbildung vor und hilft im Winter, den Verbrauch an Heizenergie und damit die Heizkosten zu senken. Das sind die wichtigsten Regeln für die eigentliche Heizperiode:

Stoss- und Querlüftung
Generell bleiben die Fenster bei kaltem Wetter zu. Lüften Sie nur zwei- bis dreimal täglich für höchsten fünf Minuten kräftig durch. Öffnen Sie die Fenster gegenüberliegender Räume gleichzeitig, um den Luftaustausch zu beschleunigen.

Nicht Kipplüften
Kipplüften, das Schrägstellen von Fenstern, tauscht kaum Luft aus im Gebäudeinnern. Zum Regulieren von zu hoher Raumtemperatur ist es völlig ungeeignet, da es Heizenergie ungenutzt verpuffen lässt. Die Grundeinstellung der Temperatur erfolgt über die Heizungssteuerung, die Feineinstellung über Thermostatventile in den Räumen mit Radiatoren.

Heizkörperthermostat regulieren

Es gibt verschiedene Thermostate, am häufigsten manuell einstellbare Modelle. Ihre richtige Bedienung sorgt für ein angenehmes Raumklima und hilft Energie sparen.

Die Zahlen auf dem Drehknopf des Thermostatventils sind vom Hersteller üblicherweise so voreingestellt, dass bei Stufe 3 auf eine Raumtemperatur von rund 20 Grad aufgeheizt wird. Wenn Sie eine höhere Temperatur wünschen, drehen Sie den Regler hoch, für tiefere Temperaturen zurück bis zum Frostschutzsymbol.

Wenn nötig: Entlüften

Wenn es in einem Heizkörper gluckst oder rauscht und er vielleicht auch nicht mehr richtig warm wird, ist möglicherweise zuviel Luft im Wasserkreislauf. Abhilfe schaffen ist ganz einfach:

  • Umwälzpumpe ausschalten

  • Thermostat am Heizkörper zudrehen

  • Entlüftungsventil mit passendem Vierkantschlüssel öffnen

  • solange Luft entweichen lassen, bis Wasser austritt

  • Ventil zudrehen und Pumpe wieder einschalten