Meier Tobler

Auswirkungen der neuen Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen (NIV)

Meier Tobler AG top Service NIV

Die Anpassung der Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen (NIV), die der Bundesrat 2017 verabschiedete, wirkt sich stark auf unserer Branche aus. Sie führen zu Mehraufwand und entsprechenden Kosten.

Diese Weisung verpflichtet bei Arbeiten, welche in den Stromkreis eingreifen spezielle Vorkehrungen zu treffen. Um Arbeiten bei Installationen, welche höher als mit 13 A abgesichert sind durchzuführen, muss ein Service-Techniker zusätzlich eine Prüfung erfolgreich absolvieren. Nach Abschluss der Arbeiten müssen bestimmte Kontrollmessungen durchgeführt werden. Diese Messungen sind zu dokumentieren und für das ESTI in der notwendigen Form zur Verfügung zu halten.

Diese Vorschriften dienen der Sicherheit von Anlagenbesitzern wie auch allen beteiligten Handwerkern, die an diesen Anlagen arbeiten.

Die zusätzliche Ausbildung unserer Angestellten, die Ausrüstung mit vorschriftsmässiger Ausrüstung wie Messgeräten, Schutzkleidung aber auch das Dokumentieren der vorgegebenen Kontrollmessungen generiert Mehrkosten, die in bestehenden Service-Verträgen nicht inbegriffen sind.

Der entsprechende Aufwand ist bei den verschiedenen Wärmeerzeugern oder Klimaanlagen nicht in jedem Fall gleich und wird auch nur dort verrechnet, wo er effektiv auftritt.

Sämtliche Arbeiten bei denen elektrische Anschlüsse abgehängt oder wieder neu angeschlossen werden. Dies kann beispielsweise beim Wechsel oder neu verdrahten einer Umwälzpumpe sein oder bei Arbeiten an anderen Teilen der Heizanlage wie Ventilator, Kompressor usw.

Durch die neuen Vorschriften entstehen zusätzliche Aufwände:

  • Vorgeschriebene, zusätzliche Ausbildung der Techniker
  • Neue oder zusätzliche Ausrüstung wie Mess- / Prüfgeräte, Schutzkleider
  • Arbeiten müssen protokoliert werden und diese Protokolle müssen archiviert werden

Diese Kosten für diese zusätzlichen Material- und Dienstleistungen sind nicht in den bestehenden Servicevertragen enthalten und werden nach Aufwand zusätzlich verrechnet. Diese werden aber nur dort verrechnet, wenn sie auch effektiv anfallen.

Durch die neue Verordnung entstehen zusätzliche Kosten. Diese werden verursachergerecht nur da verrechnet, wo der entsprechende Aufwand geleistet wird.

Dies ist nicht bei allen Wärmeerzeugern oder Klimaanlagen in der gleichen Häufigkeit der Fall: bei der bisherigen Öl- und Gasheizung schätzen wir, dass dies bei ca. 6% der Einsätze der Fall ist. Bei Wärmepumpen erwarten wir, dass dies bei ca. 40% und bei Klimaanlagen v.a. im industriellen Massstab bis gegen 90% der Einsätze der Fall sein.

Am 23. August 2017 verabschiedete der Bundesrat die Anpassung der Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen (NIV; SR 734.27), welche auf den 01.01.2018 in Kraft gesetzt wurde.

Nach der Weisung «ESTI Nr. 330 / Version 218 (ESTI – Eidgenössisches Starkstrominspektorat, www.esti.admin.ch) sind wir in unserem Gewerbe verpflichtet bei gewissen Arbeiten, welche in den Stromkreis eingreifen spezielle Vorkehrungen zu treffen und abschliessend neu, vorgegeben Kontrollmessungen durchzuführen und zu dokumentieren.

Mehr dazu finden Sie unter https://www.esti.admin.ch/inhalte/pdf/Weisungen/Deutsch/ESTI_330_0218_d.pdf

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